Hotel Corso | IT | EN

Klettern in den Dolomiten

Die Dolomiten gehören wohl zu den einzigartigsten Orten, wo es sich wundervoll in den schönsten und bekanntesten Wänden klettern lässt. Auch die Gegend um St. Vigil bietet gar einige Leckerbissen als Alternative zu den bekannteren und deshalb überlaufenen Dolomitenrouten.

Kurz vor der Schutzhütte Pederü, im Naturpark Fanes Senes Prags, stehen zwei Klettergärten zur Verfügung, die nur wenige hundert Meter abseits der Straße liegen, leicht erreichbar sind und über Routeneinstiege am Boden verfügen. Es wurden viele Routen eingerichtet, mit einer oder zwei Seillängen, mit einer Schwierigkeit von III. bis VI+. Die zweite Möglichkeit zum Klettern in den Dolomiten besteht direkt in Pederü, in der ersten und in der dritten Kehre nach Fodara Vedla. Auch hier wurden kürzlich mehrere Routen gespittet, fast alle mit einer Seillänge und mit ähnlicher Schwierigkeitslage III. – VII. Grad. Den Liebhabern der klassischen Kletterrouten in der Wand, kann die Gegend von St. Vigil einige Gustostückerln bieten, die für alpine Feinschmecker, die sich nicht von einem etwas längeren Fußmarsch bis zum Einstieg verschrecken lassen, ideal sind. Die Neunerplatten am Neunerkofel (3.000 m) werden als die eigenartigste Klettertour der Dolomiten bezeichnet. Es handelt sich um Routen, die mehrere hundert Meter lang sind und vollständig auf glatten Dolomitplatten verlaufen. Es ist die reinste Reibungskletterei. Die Schwierigkeitsgrade rangieren zwischen dem IV. und dem VII. Grad.

Unter den bekanntesten Routen finden wir die Direttissima Messner und die Heidi. Für die wahren Kletterprofis stehen dann noch weitere Routen auf der Südwand des Cor Bechei bereit. Es handelt sich dabei um sehr schwere alpine Routen, die den Experten vorbehalten sind. Es wird geraten, diese in Begleitung eines der Bergführer aus St. Vigil zu klettern, denn Klettern in den Dolomiten ist vor allem dann schön, wenn es auch sicher ist.